Der Anfrage-Dialog als stiller Held

Oft fristet er bei E-Commerce-Entwicklern ein liebloses Dasein. Er ist oft weniger gut gestylt, hat ein mieses UX und wird gerne versteckt. Mit Liebe wird er – wenn überhaupt – nur versehen, wenn alle anderen Teile des Shops fertig gebaut sind → also erst ganz am Schluss wenn das Budget eigentlich schon leer ist.

Die Wohltaten des Anfrage-Dialogs

Der Anfragedialog ist der stille Held im Verkaufsprozess. KäuferInnen gegenüber ist seine sehr geringe Hürde eine Wohltat. Alle Produkt- und Kaufeinstellungen werden in Verbindung mit einer zünftigen Email sogar verschick- und teilbar konserviert. Wird dann noch ein Freitextfeld geboten, lebt der Anfrage-Dialog richtig auf, denn hier können kundenspezifische Nachfragen zu genau dem konfiguriertem Produkt gestellt werden – mehr Service gibt es nur im persönlichen Direktkontakt.

Beliebt ist die Nutzung bei ErstkäuferInnen, also jenen Usern, die den Händler / Verkäufer noch nicht kennen bzw. das Produkt zum ersten Mal ordern, oder wenn der Kaufpreis die „ich-gehe-das-Risiko-ein-wird-schon-alles-gut-gehn-Schwelle“ überschreitet.

Vertrauen aufbauen & überzeugen

Und man kann sich freuen: In die Inbox gelangt eine schön mit den Insignien des Verkäufers gestaltete Email, welche alle Produktdetails enthält. Ist diese gut gemacht und sind auch Hinweise zum „nach-dem-Kauf-Service vorhanden“ wird sogar richtig Boden gut gemacht und Vertrauen bei der KäuferIn gewonnen.

Die Anfrage-Email kann dann auch direkt vom Händler / VerkäuferIn beantwortet werden und alle Parteien können mit einem Klick auf den enthaltenen Konfigurator-Link das zusammengestellte Produkt im Konfigurator wiederauferstehen lassen.

Machen Sie sich ein vollständiges Bild:

Ähnliche Beiträge

  • Angebotskonfigurator für Lamellendächer

    Wir erklären hier den Einsatz eines Angebotskonfigurators am Beispiel des Konfigurators für Lamellendächer. Die damit verkauften Produkte sind im Hochpreis-Segment angesiedelt (im Vergleich zu anderen Anbietern kann das Angebot dennoch als überaus wettbewerbsfähig eingeschätzt werden). Ein häufig beobachtetes Verhalten beim Kauf von hochpreisigen Gütern über den Distanzhandel ist die etwas größere Unsicherheit im Kaufprozess. Der…

  • Vertriebskonfigurator

    Der Nutzer des Vertriebskonfigurators ist anders als beim Shop-Produktkonfigurator nicht der letztendliche Käufer, sondern das eigene Vertriebspersonal. Durch automatisierte Bereitstellung von Informationen und Erzeugung von Dokumenten stellt der Vertriebskonfigurator eine verlässliche Säule im Vertrieb dar. Vor dem Gespräch Das CRM (Customer-Relationship-Management) hat über eine maschinelle Schnittstelle den Vertriebskonfigurator bereits mit allen Informationen über den Lead…

  • CPQ configure price quote

    In B2B und auch immer stärker im B2C werden Configure-Price-Quote Systeme (CPQ) genutzt, um für den Kunden die Produktkonfiguration (configure), die Preisermittlung (price) und die Angebotserstellung (quote) in einem System ohne Medienbruch und Wartezeit bereitzustellen. Die Nutzer solcher Systeme reichen vom eigenen Vertrieb bis zum Endkunden. Der eigene Vertrieb bedient den „Inhouse-Konfigurator“ um sich schnell…

  • Mass Customization

    Der Begriff „Mass Customization“ wurde von Stanley M. Davis 1987 in seinem Buch „Future Perfect“ erstmalig beschrieben als ein Trend bei dem Firmen auf mikrosegmentierten Märkten individualisierbare Produkte in Kleinstauflagen bis zur Losgröße „1 Stück“ anbieten. Der erste Teil „Mass“ bezieht sich auf das durchaus große Volumen der zusammengezählten Sonderanfertigungen jener individuell angepassten (engl. „custom“)…

Ein Kommentar

Die Kommentare sind geschlossen.