Farben

Das Google Mateiral Design definiert einen Farbkatalog und klassifiziert Helligkeitsstufen, damit Hintergrundfarben (auch Primärfarbe genannt) mit Vordergrundfarben (auch Akzentfarbe genannt) nahezu beliebig kombiniert werden können. Primärfarben werden mit einer mittleren Helligkeit angelegt (Stufe 500), während Akzentfarben stark gesättigt und hell sind (Stufe A100 bis A300).

Konsistent (rechte Abbildung) genutzt Hintergrundfarbe (rosa), Akzentfarbe (lachs-rot) und Sekündarfarbe (zwei verschiedenen Blautöne) erzeugen ein stimmiges Bild, während die ungeschickte Farbwahl der linken Abbildung wenig Interesse weckt, den Dialog zu erkunden.

Primärfarbe

Hintergrundfarben nehmen flächenmäßig einen großen Raum ein. Diese sind daher von Sättigung und Kontrast abgemildert, um das Auge nicht zu überlasten. Sie sollen den eigentlichen Inhaltselementen zudem nicht die Show zu stehlen.

Akzentfarbe

Alle wichtigeren Bestandteile eines Dialogs (Call-2-Action Button), wichtige Kennzahlen, Dialoge, die der Aufmerksamkeit des Users nicht entgehen dürfen, werden mit der sehr gesättigten und hellen Akzentfarbe versehen.

Sekundärfarbe

Zu Akzent- und Sekundärfarbe nach etablierten psychologischen Farbmodellen passend, wird die Sekundärfarbe verwendet, um weniger wichtige Elemente voneinander zu separieren (z.b. die Balken in der Abbildung rechts).

Ähnliche Beiträge

  • Evil UX worst practices

    „Don’t be evil“ war bis 20181 ein Teil von Google’s Code of Conduct. Die damalige Version des Verhaltenskodex liest sich ganz im Sinne des Dienstes am User „Yes, it’s about providing our users unbiased access to information, focusing on their needs and giving them the best products and services that we can …“ (der volle…

  • Leveling & Cards

    Google’s Material Design macht interaktive Elemente subtil sichtbar. Die Zeit stark verschatteter Elemente ist eigentlich lange vorbei. Das stimmt jedoch nicht ganz, da der Schatten durch das Google Material Design in einer sehr subtilen Weise als Hilfsmittel fungiert, um interaktive Elemente zu erkennen. Die Idee: alles, was durch Klicken weitere Optionen offenbaren würde, wird vom…

  • Margins & Paddings

    Lage und Menge des Weißraums werden über Margins & Paddings gesteurt. Margin Ist der Weissraum um einem Element herum. Durch diesen Weißraum wird das Element als abgeschlossene visuelle Einheit wahrgenommen. Dem User erschließt sich die Seite schneller wenn er/sie visuell alle Elemente separieren und dann – von starken Kontrasten geleitet – nacheinander untersuchen kann. Padding…

  • Navigation

    Woher kommt der User, was ist aktuell zu tun und wo geht es danach hin. Navigationselemente beantworten diese Fragen auf einen Blick. Breadcrumbs Mit Breadcrumbs (Brotkrumen) ist der Pfad zum aktuellen Dialog sichtbar und sie ermöglichen das Zurückspringen zu einer höheren Seite. Besonders relevant ist der Breadcrumb, wenn User von außen auf die Seiten kommen…

  • Typographie

    Die Schriftart vermittelt Emotionen durch Form und Schwung der Buchstaben und wird dementsprechend sorgfältig zum Thema passend ausgewählt. Informationen werden nicht nur durch den lexikographischen kargen Text selbst vermittelt, sondern auch die Zeichnung, der Steg-Verlauf, die Serifen und die Ausrichtung von Buchstaben in einer Schriftart kommunizieren Infos und erzeugen Stimmungen. Abhängig vom Thema der Webseite…